Durchgeführte Veranstaltungen 2010


13. Sommertreffen – Jahreshauptversammlung des KFSR

in Berlin

Ort: Hotel
„HW Hotel Berlin“
Am Niederfeld 21
12621 Berlin-Kaulsdorf
Telefon: 0049-30 /4751 1830
www.hw-hotel.de

Programm:

Freitag, 10. September 2010:

14.00 Uhr:  Zeitzeugengespräch mit dem Interbrigadisten Josef Eisenbauer
16.00 Uhr:  Vorstellung der Biografie zu Ernst Busch Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch. Die Biographie. durch den Autor Jochen Voit mit anschließender Diskussion
Nach dem Abendbrot:  Gemütliches Beisammensein

Sonnabend, 11. September 2010:

9.00 Uhr:  Internationale Koordinierung (IK) – Informationen über den Stand und Diskussion und über den weiteren Weg der Zusammenarbeit
14.00 Uhr:  Vertreibung und Flucht aus der Sicht eines deutschen Antifaschisten
Vortrag und Diskussion mit Prof. Heinrich Fink, Vorsitzender der VVN-BdA
16.00 Uhr: Besuch und Blumenniederlegung auf dem Friedhof der Sozialisten
20.00 Uhr: Ein Busch-Abend: MEINE BUSCH-LIEDER UND GESCHICHTEN mit Gina Pietsch und Uwe Streibel

Sonntag, 12. September 2010:

9.30 Uhr:  Mitgliederversammlung des KFSR – Vorbereitung des 75. Jahrestags der Formierung der Internationalen Brigaden
13.30 Uhr:  Abfahrt zum Spanienkämpferdenkmal, danach Besuch des Tags der Erinnerung und Mahnung auf dem Bebelplatz


Das 999er Straf-Bataillon

Vortrag und Diskussion mit Dr. Hans Peter Klausch

Dienstag, 23. Februar 2010, 19.00 Uhr
TIETZ, Veranstaltungssaal, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Eintritt frei

Abgeschoben in die 999er Einheiten wurden Kriminelle, aber auch Regimegegner und Regimekritiker, kommunistische Spanienkämpfer und Zeugen Jehovas, Sozialisten und Sozialdemokraten, Mitglieder der konservativen österreichischen „Vaterländischen Front“ oder, vereinzelt, oppositionelle Nationalsozialisten, beispielsweise Anhänger der „Schwarzen Front“ des Hitler-Gegners Otto Strasser.

Im Strafbataillon 999 trieben viele politische Soldaten gezielte Sabotage gegen das Hitler-Regime. Der Großteil dieser rund 8000 politischen 999er gehörte zur Linken, die Hälfte war kommunistisch. Wolfgang Abendroth zum Beispiel, der Jurist und Politikwissenschaftler, der Bildhauer Fritz Nolde, der Komponist Kurt Schwaen und der frühere Reichstagsabgeordnete Wilhelm Agatz aus Essen taten Dienst im „Bewährungsbataillon“.

Der Historiker Dr. Hans-Peter Klausch (Jahrgang 1954) studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Universität Oldenburg. Von Hans-Peter Klausch liegen zahlreiche Veröffentlichungen zu Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit und zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs vor.

Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe zur Ausstellung Auf den Spuren der „Wehrunwürdigen“ im Chemnitzer Rathaus.
Siehe www.vvn-bda-chemnitz.de



„Besser die Hände gefesselt als der Wille“

Das Vermächtnis des Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter

Ein Hörbild von Klaus Ihlau

Dienstag, 16. Februar 2010, 19.00 Uhr
TIETZ, Veranstaltungssaal, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz
Eintritt frei

Franz Jägerstätter war ein österreichischer Landwirt und Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg. Infolge seiner negativen Erfahrungen beim Militär, den Kenntnissen vom Euthanasieprogramm der Nazis und der Verfolgung der Kirche im Dritten Reich verfestigte sich sein Entschluß – entgegen des Zuredens seiner Mutter, mehrerer Verwandter und befreundeter Priester – nicht mehr zum Militär einzurücken. Öffentlich erklärte er, daß er nicht gegen sein religiöses Gewissen für den nationalsozialistischen Staat kämpfen könne. Nachdem er ins Zuchthaus verbracht wurde und seine Wehrdienstverweigerung nicht widerrief, wurde er am 9. August 1943 in das Zuchthaus Brandenburg an der Havel gebracht und dort um 16 Uhr durch das Fallbeil hingerichtet.

Klaus Ihlau hat aus seinem gleichnamigen preisgekrönten Feature einen Foto-Film gemacht, den er selber vorführen wird. Er ist freier Hörfunkreporter und Journalist und wurde mehrfach für seine Features ausgezeichnet.

Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe zur Ausstellung Auf den Spuren der „Wehrunwürdigen“ im Chemnitzer Rathaus.
Siehe www.vvn-bda-chemnitz.de



38. Spanientreff (1. Spanientreff 2010)

Auf den Spuren der Retirada 1939 – 2009

Sonntag, 14. Februar 2010, 15.00 Uhr
ND-Gebäude (Rosa-Luxemburg-Stiftung), Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Interessenten sind willkommen! Eintritt frei.

1000 km durch Südfrankreich

Ulrike Rom, Witwe eines Spanienkämpfers, und Mario Kloostra, Sohn eines holländischen Interbrigadisten, haben sich anläßlich des 70. Jahrestages der Retirada auf Spurensuche begeben.
Ihre Reise begann im neuen MUME (Museu Memorial de l'Exili) und führte über das Camp von Rivesaltes, Sète, Agde, Elne, Argelès-sur-Mer, Prats de Molló i la Presta, den Col d'Ares nach Camprodon (Spanien) und endete in La Vajol.
Millionen spanische republikanische Flüchtlinge flüchteten nach Frankreich ins Exil.

Öffentliche Verkehrsmittel:

  • Mit der U-Bahn-Linie 4 bis U-Bahnhof Weberwiese, dann 400 m in Richtung Süden (Straße der Pariser Kommune oder Marchlewskistraße/Fredersdorfer Straße)
  • Vom Regional- und S-Bahnhof Ostbahnhof, Ausgang Straße der Pariser Commune 300 m in Richtung Norden
  • Busse 240 und 347 halten in der Nähe



Bahn unterm Hammer

Plakat (PDF 2,2 MB)

Bahn unterm Hammer

Mittwoch, 10. Februar 2010, 19.30 Uhr
MBK Mittelpunktbibliothek Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro

Einladung zum Kinobesuch

Ein Dokumentarfilm über die Gefahren der Bahnprivatisierung von Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Klaus Ihlau.

Siehe auch: www.bahn-unterm-hammer.de

Ein Film über die Bahn und zum Thema Bahnreprivatisierung. Davon gab's schon viele? Diese Dokumentation ist anders. Neu ist nicht nur, daß diese kritische Dokumentation komplett durch Spenden finanziert wurde – Fernsehanstalten wollen sich nicht die Hände verbrennen. Auf die Aussage: „Unsere Zuschauer wollen das nicht“ – erfolgte dann auch die Verleihung des Zuschauerpreises der Ökofilmtour Brandenburg. Es ist ein Film, der Gegensätze aufzeigt und nach dem Anschauen Neutralität nicht mehr zuläßt. Inzwischen ist er in über 500 Kinos und bei Veranstaltern– gelaufen.
Aber nicht nur auf unser Land wird der Blick gelenkt. Am Beispiel Großbritannien werden die negativen Folgen der Bahnprivatisierung aufgezeigt; unser Nachbarland Schweiz könnte Vorbild sein.
Die Filmemacher Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Klaus Ihlau zeigen in 72 Minuten, wie die Bahn seit Jahren auf Privatisierungskurs gesteuert wird und welche fatalen Folgen dies für Kunden und für das Klima hat.
Der Journalist und Filmemacher Klaus Ihlau stellt diesen Film vor.

Die Privatisierung der Deutschen Bahn ist nicht unausweichlich. Aufklärung tut not! Nicht zuletzt durch das bewegte Bild.

Stoppt die Börsenbahn! – Bahn für Alle

Bahn für Alle“ entstand als ein Bündnis von 17 Organisationen aus Globalisierungskritikern, Umweltorganisationen, politischen Jugendverbänden und Gewerkschaften und arbeitet heute als ein Zusammenschluß von Organisationen und lokalen Gruppen.

www.DeineBahn.dewww.bahn-fuer-alle.de


Emblem des KFSR

www.spanienkaempfer.de

info@spanienkaempfer.de

Stand dieser Seite:
9. August 2011

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