Durchgeführte Veranstaltungen 201013. Sommertreffen – Jahreshauptversammlung des KFSRin BerlinOrt: Hotel Programm: Freitag, 10. September 2010:
Sonnabend, 11. September 2010:
Sonntag, 12. September 2010:
Das 999er Straf-BataillonVortrag und Diskussion mit Dr. Hans Peter Klausch Dienstag, 23. Februar 2010, 19.00 Uhr Abgeschoben in die 999er Einheiten wurden Kriminelle, aber auch Regimegegner und Regimekritiker, kommunistische Spanienkämpfer und Zeugen Jehovas, Sozialisten und Sozialdemokraten, Mitglieder der konservativen österreichischen „Vaterländischen Front“ oder, vereinzelt, oppositionelle Nationalsozialisten, beispielsweise Anhänger der „Schwarzen Front“ des Hitler-Gegners Otto Strasser. Im Strafbataillon 999 trieben viele politische Soldaten gezielte Sabotage gegen das Hitler-Regime. Der Großteil dieser rund 8000 politischen 999er gehörte zur Linken, die Hälfte war kommunistisch. Wolfgang Abendroth zum Beispiel, der Jurist und Politikwissenschaftler, der Bildhauer Fritz Nolde, der Komponist Kurt Schwaen und der frühere Reichstagsabgeordnete Wilhelm Agatz aus Essen taten Dienst im „Bewährungsbataillon“. Der Historiker Dr. Hans-Peter Klausch (Jahrgang 1954) studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Universität Oldenburg. Von Hans-Peter Klausch liegen zahlreiche Veröffentlichungen zu Widerstand und Verfolgung während der NS-Zeit und zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs vor. Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe zur Ausstellung Auf den Spuren der „Wehrunwürdigen“ im Chemnitzer Rathaus. „Besser die Hände gefesselt als der Wille“Das Vermächtnis des Kriegsdienstverweigerers Franz JägerstätterEin Hörbild von Klaus Ihlau Dienstag, 16. Februar 2010, 19.00 Uhr Franz Jägerstätter war ein österreichischer Landwirt und Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg. Infolge seiner negativen Erfahrungen beim Militär, den Kenntnissen vom Euthanasieprogramm der Nazis und der Verfolgung der Kirche im Dritten Reich verfestigte sich sein Entschluß – entgegen des Zuredens seiner Mutter, mehrerer Verwandter und befreundeter Priester – nicht mehr zum Militär einzurücken. Öffentlich erklärte er, daß er nicht gegen sein religiöses Gewissen für den nationalsozialistischen Staat kämpfen könne. Nachdem er ins Zuchthaus verbracht wurde und seine Wehrdienstverweigerung nicht widerrief, wurde er am 9. August 1943 in das Zuchthaus Brandenburg an der Havel gebracht und dort um 16 Uhr durch das Fallbeil hingerichtet. Klaus Ihlau hat aus seinem gleichnamigen preisgekrönten Feature einen Foto-Film gemacht, den er selber vorführen wird. Er ist freier Hörfunkreporter und Journalist und wurde mehrfach für seine Features ausgezeichnet. Diese Veranstaltung ist Teil einer Reihe zur Ausstellung Auf den Spuren der „Wehrunwürdigen“ im Chemnitzer Rathaus. 38. Spanientreff (1. Spanientreff 2010)Auf den Spuren der Retirada 1939 – 2009Sonntag, 14. Februar 2010, 15.00 Uhr 1000 km durch SüdfrankreichUlrike Rom, Witwe eines Spanienkämpfers, und Mario Kloostra, Sohn eines holländischen Interbrigadisten, haben sich anläßlich des 70. Jahrestages der Retirada auf Spurensuche begeben. Öffentliche Verkehrsmittel:
Bahn unterm HammerMittwoch, 10. Februar 2010, 19.30 Uhr Einladung zum Kinobesuch Ein Dokumentarfilm über die Gefahren der Bahnprivatisierung von Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Klaus Ihlau. Siehe auch: www.bahn-unterm-hammer.de Ein Film über die Bahn und zum Thema Bahnreprivatisierung. Davon gab's schon viele? Diese Dokumentation ist anders. Neu ist nicht nur, daß diese kritische Dokumentation komplett durch Spenden finanziert wurde – Fernsehanstalten wollen sich nicht die Hände verbrennen. Auf die Aussage: „Unsere Zuschauer wollen das nicht“ – erfolgte dann auch die Verleihung des Zuschauerpreises der Ökofilmtour Brandenburg. Es ist ein Film, der Gegensätze aufzeigt und nach dem Anschauen Neutralität nicht mehr zuläßt. Inzwischen ist er in über 500 Kinos und bei Veranstaltern– gelaufen. Die Privatisierung der Deutschen Bahn ist nicht unausweichlich. Aufklärung tut not! Nicht zuletzt durch das bewegte Bild. Stoppt die Börsenbahn! – Bahn für Alle „Bahn für Alle“ entstand als ein Bündnis von 17 Organisationen aus Globalisierungskritikern, Umweltorganisationen, politischen Jugendverbänden und Gewerkschaften und arbeitet heute als ein Zusammenschluß von Organisationen und lokalen Gruppen. www.DeineBahn.de – www.bahn-fuer-alle.de |
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